Texte und Chords - Mein Liederbuch

Kurze Einführung


                         Aufbau der Gitarre

 

Der Sattel und der Steg werden gerne verwechselt. Vielleicht ein Merksatz dazu: Das Pferd hat oben auch einen Kopf, Hals und Sattel. Der Saitenhalter wird öfters auch Brücke genannt. Eine Verwechslung, wahrscheinlich entstanden durch den Steg, der im englischem Bridge heißt, und bei der Gitarre lose im Saitenhalter steckt. Bei den Wander- und Konzertgitarren sind es wie in der Abbildung Nylonsaiten. Bei den restlichen allerdings Stahlsaiten, welche meißt am Saitenhalter mit Stiften festgemacht / -gedrückt werden. Die Basssaiten sind die oberen drei dicken Saiten und die drei dünnen Saiten unten werden Diskantsaiten genannt.

                         Zupftechniken auf der Gitarre

Arpeggio

Es ist eigentlich noch kein richtiges Zupfmuster. Der Begriff sagt nur aus, dass man die Töne eines einzelnen Akkords nicht gleichzeitig anschlägt, sondern dass jeder Ton einzeln angeschlagen wird. Dabei beginnt man üblicherweise mit dem tiefsten Ton (meist der Basston des Akkordes) und spielt dann in einer zügigen Folge die Töne auf den Diskantsaiten des Akkordes aufwärts. Es klingt wie bei einer Harfe (daher leitet sich auch der Name ab.) Auch wenn die Tonfolge nicht aufwärts sondern abwärts ginge, würde man es immer noch ein Arpeggio nennen. Selbst wenn die Tonfolge wie ein Berg - zuerst aufwärts, dann abwärts - oder umgekehrt (wie beim Tal) verlaufen würde, so würde man es immer noch Arpeggio nennen, obwohl da schon die Meinungen auseinander gehen. Wenn man mehrere dieser Arpeggios aneinanderreiht, erhält man schon ein Zupfmuster. Sobald die Tonfolge komplizierter in ihrem Verlauf oder rhythmischer wird, verwendet man den Begriff Arpeggio nicht mehr, sondern benutzt einen der folgenden Begriffe.

Zupfen

für alle Zupfmuster die schon aus den klassischen Gitarrenschulen wie die von Carulli, Tarrega, Aquado und wie sie alle heißen bekannt sind. (engl. plucking). Das möchte ich hier nicht weiter beleuchten, weil es für Anfänger ziemlich kompliziert ist und viel, viel Übung erfordert.

Picking

sind Zupfmuster, wie sie vor allem aus der USA in den 50er und 60er Jahren mit den Folksongs herübergeschwappt kamen. Einflüsse des Blues und Jazz und Rock'n'Roll sind unverkennbar. Die amerikanischen Folksongs klingen insgesamt anders als unsere Volkslieder. Wie schon erwähnt unterscheiden die Englischsprachigen "Picking" und "Folkpicking" obwohl es bei uns zu einem Synonym geworden ist. Meist wird ein gleichmäßiger Wechselbass verwendet, wogegen die Diskant-(Melodie-)saiten gerne synkopiert werden, also die Betonung dieser Schläge auf die unbetonten Zählzeiten fallen. (Die "und" werden betont, nicht die Zahlen). Außerdem unterscheiden sich die englischsprachigen Songs oft in der Tonart. Dort sind die Lieder oft in D-Dur und A-Dur - in deutschen Liedern wird  zumeist C-Dur und G-Dur verwendet.

Fingerstyle

Darunter versteht man im englischen eigentlich alle Techniken, die nicht mit dem Plektrum ausgeführt werden, und die über normale Schlagmuster hinaus gehen. Also dass, was wir im Allgemeinen unter Zupfen verstehen. Bei uns wird der Begriff oftmals für Picking verwendet, das durch virtuoses Solozupfen gekennzeichnet ist. Die Erklärung die ich gefunden habe, und mit der ich ganz gut leben kann ist folgende:
Eigentlich hat man versucht, Spieltechniken vom Klavier (Swing, Jazz, Bossa, Samba etc.) auf die Gitarre zu übertragen. Beim Klavier hatte die linke Hand interessantere Bassfiguren produziert. Auf der Gitarre braucht man dafür einen Daumen, der nicht nur im gleichmäßigen Vierteltakt spielen kann, sondern viel freier in Sachen Basslauf, Hammering und Pullof-Figuren denkt. Neben Jazz und Blues macht sich hier auch Samba und Bossanova breit.

Diese sind bei weitem nicht alle Begriffe, die es gibt, und selbst die hier aufgeführten sind alle nicht streng voneinander abgegrenzt. Alle Spieltechniken haben sich weiterentwickelt und die Überschneidungen sind inzwischen so groß, dass man sie heute kaum noch unterscheiden kann. Tommy Emmanuel, Don Ross und andere bezeichnen ihren Stil auch selber als Fingerstyle.

Zupfen, Picking und Fingerstyle orientieren sich weitestgehend an Akkorden, während bei der Klassischen Gitarre meist Note für Note auskomponiert wird, und sich die Stücke dort nur sehr bedingt an den typischen Akkorden die wir bisher kennengelernt haben orientieren. Da sich die einzelnen Begriffe überschneiden, muss man jeden einzelnen fragen, was er genau unter einem Begriff versteht. Aber für eine grobe Einordnung sollte der Überblick dennoch reichen.

 

Soweit zur Theorie - nun zur Praxis des einfachen Arpeggio (Erläuterung für Rechtshänder)

 

Du zerlegst also den jeweils gegriffenen Akkord in Einzeltöne.

Die oberen drei Saiten der Gitarre (E,A und D) sind die Bass Saiten.

Die unteren drei Saiten der Gitarre (G,H und E) sind die Melodie Saiten.

Für die drei Bass-Saiten ist ausschließlich der Daumen deiner rechten Hand verantwortlich.

Für die drei Melodie-Saiten die Zeige, Mittel und Ringfinger der rechten Hand.

Mit der linken Hand greifst du den entsprechenden Akkord.

Jeder Akkord hat seine Basssaite, die zunächst angeschlagen werden muss:

Die E Saite für den G-Akkord

Die A Saite für die Akkorde   C E A em H(B)

Die D Saite für die Akkorde  F D am dm

So, nun greifst du mit der linken Hand den G-Akkord und schlägst mit dem Daumen die E Seite an und zupfst dann von oben nach unten mit dem Zeigefinger die G-Saite, mit dem Mittelfinger die H-Saite (im Englischen auch B-Saite genannt) und mit dem Ringfinger die E-Saite.

Fertig ist der erste Akkord!!!!

Nun erfolgt der Wechsel des Akkordes. Du greifst mit der linken Hand den C-Akkord. Du spielst mit dem rechten Daumen die A-Saite an und wieder mit dem Zeigefinger die G-Saite, mit dem Mittelfinger die  H-Saite und mit dem Ringfinger die E-Saite.

Fertig ist der zweite Akkord!!!!

Das hört sich zwar schon gut an, aber irgendwie noch nicht vollständig. Deshalb zupfst du jetzt nur die Melodie-Saiten in umgekehrter Reihenfolge zurück. Also gleich nach der E-Saite wieder die H-Saite und dann die G-Saite. Dann Schlägst du wieder mit dem Daumen die A-Saite an und das Spiel beginnt von vorn. Das kannst Du dir jetzt mit ein bisschen Übung mit allen Akkorden antrainieren.Dabei immer schön die Akkorde wechseln. Im Lied selbst wirst du schon hören, wo der Wechsel passiert oder du schreibst es dir über den entsprechen Selbstlaut (es wird in der Regel auf Selbstlauten gewechselt) des Wortes im Text des Liedes. Natürlich kannst du die Melodie-Saiten relativ frei spielen. Das kann von mal nur einem Anschlag einer Seite bis zur  gesamten o.g. Folge (also Bass-Seite und Melodie-Saiten runter und rauf) gehen. Je nach Melodik des Liedes. Es ist wirklich einfacher, als es sich jetzt liest. Probier es einfach. Viel Spaß beim Üben!!!!!   

                          Der Kapodaster

Der Kapodaster (ital. capotasto, „Hauptbund“) ist eine Vorrichtung, um die schwingende Länge der Saiten einer Gitarre oder eines verwandten Saiteninstruments (etwa Laute, Mandoline oder Banjo) zu verkürzen. Sie wird zwischen zwei Bundstäben um den Hals des Instruments gespannt und drückt die Saiten auf das Griffbrett. Spieltechnisch nutzbar bleibt die Saitenlänge zwischen dem korpusseitigen der beiden Bünde und dem Steg.

Bei den meisten westlichen Saiteninstrumenten sind die Bünde im Halbtonabstand angebracht. Beim Anbringen des Kapodasters erhöht sich daher pro Bund die Tonhöhe aller Saiten um einen Halbton. Ich verzichte an dieser Stelle auf eine Umrechnungstabelle. Probiert es einfach aus, in welcher Tonhöhe ihr über alle Akkorde, die ihr spielt, die Töne am besten und saubersten dazu singen könnt.

Mein Liederbuch

      Folksongs aus dem englisch-sprachigen Raum

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Die Antwort mein Freund, weiß ganz allein der Wind
amerik. Folksong - Bob Dylan
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      Folkssongs aus dem deutsch-sprachigen Raum

      Folkssongs aus dem osteuropäischen Raum

      Songs von deutschen Liedermachern

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Heute hier, morgen dort (Hannes Wader)
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Schlaf Liebste, schlaf (Hannes Wader)
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Schade, dass du gehen mußt (Reinhard Mey)
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Wenn ich betrunken bin (Reinhard Mey)
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Alle Soldaten woll´n nach Haus (Reinhard Mey)
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Ein Stück Musik von Hand gemacht (Reinhard Mey)
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Flaschenpost (Reinhard Mey)
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Lied von der Ökonomie der Zeit (Reinhold Andert)
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Eine Art von Serenade (Udo Jürgens / Reinhard Mey)
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Der Rattenfänger (Hannes Wader)
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Über den Wolken (Reinhard Mey)
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      Weihnachtslieder

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      Eigene Lieder

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Der grobe Bauer und das Irrlicht
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Kuschelteddylein
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Herr von Ribbeck hat im Garten einen Birnbaum
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